Botanik-Beschreibung

Der Bockshornklee ist einjährig, aus spinnenförmiger langer Pfahlwurzel erhebt sich der aufrechte 30 – 60 cm hohe Stängel. Dieser ist stielrund und wenig verästelt. Er trägt aufrechte Äste und entfernt stehende dreizählige Blätter. Die nach oben etwas verdickten Blattstiele sind behaart. An ihrer Basis findet man zwei lanzettlich stark behaarte Nebenblätter. Die Blättchen sind keilförmig, gestutzt, formstachelspitzig gezähnelt. Die mittelgroßen, gelblichen oder gelblichweißen Schmetterlingsblüten sitzen einzeln oder zu zweien ungestielt in den Blattachseln. Die Blüten werden häufig von Bienen und Hummeln beflogen, daher gilt Bockshornklee als gute Bienenweide. Es herrscht Fremdbefruchtung vor. Der weichhaarige Kelch hat pfriemliche Zipfel, die so lang sind wie die Kelchröhre. Die Hülse wird 7 – 12 cm lang, bei einer Breite von 4 – 10 mm. Sie bilden 4 bis 20 flach gedrückte Samen aus. Diese sind unregelmäßig rechteckig mit einem deutlich abgesetzten Würzelchen und grünbraun, gelbbraun bis braunrot gefärbt und sehr hart. Sie ist langgeschnäbelt und bisweilen schwach gebogen. Die getrocknete Pflanze riecht wie Kräuterkäse und stark nach Kumarin. Sie behält diesen Geruch in geschlossenen Räumen außerordentlich lange [1] [2] [4] [38].

 

Blütezeit: Juni bis Juli [2]

 

Samenreife: Juni bis August.

 

Verwendete Pflanzenteile: [21]

 

Bockshornkleesamen: getrocknet, ganz oder gemahlen; geröstete gemahlene Samen
Pflanze: Frisches, seltener getrocknetes Kraut; die junge Hülsen.

 

Heilkräftiger Pflanzenteil: getrocknete reife Samen [2] [3]